Kopfhörer Test

So geht's:

  1. Unten gibt's die Übersicht zu allen Kategorien.
  2. In jeder Übersicht findest du die 3 besten Kopfhörer aus den Tests.
  3. Du kannst hier entweder die gesamte Kategorie durchstöbern,
  4. oder direkt die Testberichte zu einzelnen Kopfhörern lesen.

Los jetzt!

Die besten Kopfhörer


Nach Preis/Leistung sortiert


Die In-Ear-Elite


Die besten On-Ears


Die besten Over-Ears für wahre Hifi-Freunde


Editor's Picks: Unsere Liebsten

In der Pipeline

ausstehende Testberichte

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    Sennheiser HD 25-1 II

    coming soon

    Sennheisers HD25 ist der Klassiker unter den DJ-Kopfhörern. Es gibt ihn in unzähligen Varianten, so dass die Auswahl schwer zu fallen scheint. Wir wissen jedoch, dass der HD25 Aluminium klanglich mehrere Nasenlängen voraus ist. Das ergaben Messungen diverser Quellen. Wir sind gespannt.



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    Beats by Dr. Dre Solo2 Wireless

    coming soon

    Die Hersteller läuten den nächsten Trend ein. Bluetooth Kopfhörer sollen es sein. Spätestens mit der IFA 2015 strömt eine neue Welle von kabellosen Kopfhörern auf uns zu. Natürlich lässt es sich auch Apple nicht nehmen die komplett Beats By Dr. Dre Reihe mit Bluetooth auszustatten und in die Regale zu stellen. Wir wollen uns den Solo2 Wireless genauer angucken.



Gibt es den Einen?

Der beste Kopfhörer, der sowohl zuhause, als auch mobil und wohlmöglich auch im Weltall alle anderen schlägt ist ein kabelgebundener geschlossener Bügelkopfhörer aus dem Hause Sennheiser namens HD 25 25-1 II. Weiterlesen. Es mag wie ein unbedachter Schritt aussehen. Schließlich „weiß doch jeder, dass“; auch ich war davon überzeugt. Und hier liegt der entscheidende Fehler: Es ist nicht die Suche nach dem hochauflösendsten Kopfhörer, der wohl rund 8000€ kostet, nicht die Suche nach dem mobilsten, 10€ in jedem Supermarkt, sondern nach dem Kopfhörer, der den absolut besten Klang, höchste Mobilität und bequemsten Sitz vereint. Ein Kopfhörer, der ungefragt alle Dienste erledigt, die man ihm aufträgt, ob im Wohnzimmer oder auf hoher See. Ein Kopfhörer mit dem man sorgenfrei ist und keine Alternative mehr sucht. Den haben wir, du und ich im Sennheiser 25-1 II gefunden. Handshake.

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Gerade die horrende Auswahl macht einen Vergleich nahezu unmöglich. Denn das, was Kopfhörern von vielen anderen Produkten unterscheidet, ist, dass die Qualität nicht anhand des Datenblatts ablesbar ist. Wie gut die Wiedergabe scheint, ist über das Empfinden zu klären. Mittlerweile gibt es auch Messgeräte, die das Hörempfinden simulieren können und Vergleiche anhand von graphischen Aufzeichnungen erlauben. Auch diese Vorgehensweise erlaubte es uns die besten Kopfhörer aufzustellen. Dennoch wird auf das Hörempfinden von fachsimpelnden Redakteuren, Testern und einfachen Nutzern zurückgegriffen, um die Resultate zusammenzustellen. Denn Graphen sind sehr analytisch und erlauben es das letztlich Klangempfinden nur wenig in Worte zu fassen.

Wer sich durch die Foren, Fachliteratur, Magazine und Blogs von Enthusiasten liest, wird oft von Glaubenssätzen erschlagen, melodiösen Adjektiven verführt oder soll 5000€ für Kopfhörer und Verstärker ausgeben. Meine Welt ist heute ist befreit von diesen Glaubenskriegen oder verherrlichenden/verblümten Aussagen. Es war eine Reise voll von deutscher Skepsis, grundlegenden Entscheidungen, und einem Anspruch, der selbst mit meinen Vorurteile gebrochen hat. Heute bin ich klüger. Habe eine neue Welt entdeckt.

Over-Ears?

Weisst du, was mir zunächst einfällt, wenn ich an ohrumschließende (Over-Ear/Around-Ear) Kopfhörer denke? Meine Frisur ist ruiniert. Da hilft der beste Kopfhörer Test nichts. Nicht nur der Bügel lässt meine Haare so zurück, dass ich selbst mit einem Propellerhut seriöser aussehen würde, auch die Ohrpolster drücken mir auf die Haare und mit dem ersten Blick in den Spiegel auch aufs Gemüt. Darum, und wirklich nur darum muss ich sagen: Wer keine wirklich kurzen Frisur hat oder seinen Stil ändern will, wird diesen Ärger auch verspüren. Da ist dann nichts mit Kopfhörer absetzen und raus. Da werden erst noch die Haare gewaschen, getrocknet, unter Umständen mit Produkten zugekleistert und anschließend ein neues Shirt aus dem Schrank geholt, weil man sich eingesaut hat.

Ist man mit seinen ohrumschließenden Kopfhörer auf freiem Fuß, läuft durch die Weltgeschichte, wird einem auffallen, dass sie dafür nicht bestimmt sind. Sie einfach zu groß, nicht einfach zu verstauen und bieten nicht den festen Sitz, den sie bräuchten. Immer hätte man Angst seine Lieblinge würden sich kopfüber von der Klippe stürzen. Ebenso sind die meisten Over-Ears offen. Offen heisst, dass die Rückseite der Muschel luftdurchlässig ist und den Ton auch nach außen abgibt. Das bietet zwar weitaus besseren Klang, lässt die älteren Mitmenschen jedoch verschreckt zurück, wenn man gerade E-Rotics Greatest Hits hört.

Over Ears sind für den heimischen Gebrauch gedacht. Dort am liebsten offen und qualitativ hochwertig. Es gibt momentan nur einen Kopfhörer, der sowohl mit hochauflösendem Material wie CDs, als auch mit komprimiertem Musikstreaming skaliert wie kein zweiter. Der Sennheiser HD700 vereint die analytischen Qualitäten des HD800, dem besten, was Sennheiser zu bieten hat, mit einer Spielfreude, die den alltäglichen Gebrauch zu einer alltäglichen Party werden lassen. Die Schwäche des HD800 ist nämlich, dass Sennheiser seinem Anspruch gerecht wurde und den besten Kopfhörer baute. Der ist allerdings so gut, dass er zu gut ist. Zeigt zu viele Schwächen in den Aufnahmen, liefert einen unbefriedigenden Bass, ist nicht verspielt genug, um Spaß zu machen. Hier setzt der HD700 ein. Die Fachliteratur ist sich einig. Das ist nicht nur meine Meinung. Ich benutz den guten selbst zuhause. Immer wieder ein Erlebnis.

Dennoch. So gut, dass er die Wahl zum besten Kopfhörer für sich entscheiden könnte, ist er nicht. Er ist zwar leicht, bequem wie ein Sofa auf dem Kopf, aber sehr zeigefreudig, eben offen, bietet keinen sicheren halt für unterwegs. Weiter im Text.

In-Ears?

In-Ear Kopfhörer haben diese ganzen Probleme nicht. Verschließen die Ohren allerdings in einem Maße, dass man von der Außenwelt nicht viel mitbekommt. Wenn man dann noch anfängt zu träumen liegt man schnell unter’m Auto. Für mich wurde schonmal gebremst. Werde ich nie vergessen. Kommt dir in diesem Empfehlungsschreiben dennoch zugute.

In-Ears neigen ebenfalls dazu die Schmalzproduktion des Ohres zu fördern. Warum? Fremdkörper verschließt das Ohr, logisch. Ich erinnere mich an die Anfänge. Da waren In-Ear-Kopfhörer in Deutschland das größte Gesundheitsrisiko, das man sich vorstellen konnte. Ich hab auf die Impfstoffe gewartet. Ob da nicht Folgeerkrankungen auftreten können, das Trommelfell würde explodieren und hier und da und hasse nicht gesehen. War natürlich alles typisch deutsche Unsicherheit und Angst vor Neuem. Nun, da einige Jahre im Land verstrichen sind, sind Kopfhörer so populär geworden, dass In-Ears nicht mehr als einziger mobiler Kopfhörer angeboten werden. Das ist auch gut so. Denn In-Ears haben einige Nachteile in Sachen Klang und Komfort.
In-Ears funktionieren nicht anders als alle anderen Kopfhörer auch. Das Kabel oder die drahtlose Verbindung über Bluetooth übertragen Signale zum Treiber, der dem Schallwandler sagt was zu tun ist. Und der Schallwandler wandelt die ankommenden Signale in.. eben Schall um. Das Problem was In-Ears nun haben ist ein Platzproblem. Hier will auf kleinstem Raum Großes vollbracht werden. Während sich teure Bügelkopfhörer damit brüsten wie groß doch die verbauten Treiber sind, liest man hiervon bei In-Ears rein gar nichts. Gibt ja auch nicht viel Spielraum, der einen von der Masse abheben könnte.

In-Ears haben mit vielen Problemen zu kämpfen, die man nicht mehr als Kinderkrankheit abstempeln kann. Dafür sind die Hersteller zu erprobt. Die Schwierigkeit stellt sich einfach in den begrenzten Möglichkeiten dar. Probleme, die so einfach nicht zu lösen sind und wenn, dann nur mit viel Ingenieurskunst und kostspieligen Einzelteilen. Folglich kosten gute In-Ears oft mehr als bessere Bügelkopfhörer.

Aber bitte, du willst In-Ears, du kriegst In-Ears. Deine Entscheidung. Du weisst jetzt zumindest, worauf du dich einlässt. Gäbe es nichts anderes als In-Ears, jeder würde sie tragen. Niemand wüsste um die besseren Eigenschaften anderer Bauformen. Aber auch niemand wüsste wie gut Musik klingen kann. In-Ears stellen den Sound zwar nicht so hübsch dar wie möglich, kosten dafür aber auch fast gar nichts. Gute In-Ears sind zu Spottpreisen zu bekommen. Wichtig ist eher, dass sie ausgewogen sind, dass der Ton homogen wirkt. Zusammen passt. Sonst fallen die Schwächen dem Ohr auf. Wir sind ja nicht blöd.

Typische Merkmale eines In-Ear Kopfhörers

  • Geschlossen
  • Geschlossenes Ohr
  • Hohe Isolierung von Außen
  • Oft überpräsenter Bass
  • Qualitätsmängel sind tatsächlich Hörbar (Vibrationen)

Also On-Ears?

Bin gerade in Fahrt alles zu kritisieren und niederzumachen. On-Ears sind eigentlich das letzte was ich hören will. Hab schlechte Erfahrungen mit den Teilen. Unbequem, schlecht verbaut, klingen gern wie ein Badezimmer, dass einem um die Ohren gefliest wird. Und Miley Cyrus singt in der Dusche. Nochmal 3 Zeilen nach oben gucken. Eigentlich. Doch lösen ohraufliegende Kopfhörer nicht alle Probleme, die wir mit den anderen Kopfhörern haben? Lass mal sehen.

On-Ears liegen dem Ohr auf, sind in den meisten Fällen geschlossen und bieten weitaus größeren Spielraum für die technische Finesse als In-Ears. Ich könnte klammheimlich das 50 Shades of Grey Hörbuch in der gefüllten Straßenbahn hören, ohne dass dominante Frauen dazu inspiriert werden mich an die Haltestange zu ketten. Das klingt zumindest nach einem Vorteil.

Ja, ich will meinen wir haben unsere Bauart gefunden. Die Suche ist also eingeschränkt worden. Was nun fehlt ist, dass wir uns den Schwächen dieser Form widmen. Wir müssen uns selbst überzeugen. Uns mit aller Macht dafür einsetzen den heiligen Gral zu finden. Das es mich streubt in dieser Abteilung (On-Ears) danach zu suchen, tun wir mal als Vorurteil ab.

Die natürlichen Schwächen ausmerzen

  • Höchster Tragekomfort ohne Limit
  • Exzellenter Klang ohne Kompromisse, Trotz geschlossenem Raum
  • Beste Verarbeitung, um keine Vibrationen im Korpus wahrzunehmen
  • Mobilität
  • Schonend zu meinen Haaren, bitte. Persönliche Prämisse

Setzt man sich mit ohraufliegenden, geschlossenen Kopfhörern näher auseinander fallen einem Dinge auf, die leute mit anderen Kopfhörern nicht kennen. Wie jede Form von Kopfhörern haben auch On-Ears mit ihrer Bauart zu kämpfen. Es steht für mich außer Frage, dass diese Bauart die Lösung für unsere Suche bereithält. Bedenke nochmal, warum wir die anderen ausgeschlossen haben. On-Ears haben den Ruf wenig komfortabel zu sein. Der Ruf eilt ihnen aber nur voraus, weil die meisten Leute sich die nächstbesten, bunten, angesagten, günstigen Kopfhörer zulegen. Auch ich kenne solche Viehcher. Da hab ich meine Vorurteile her. Aus der ferne betrachtet wissen die Hersteller aber um diesen Ruf. Verbessern ihre Produkte und wollen genau diejenigen ansprechen, die die Vorteile von On-Ears erkannt haben. Das wären wir beide. Aufschreiben: Komfort.

Nächste Hürde für On-Ears ist, dass sie geschlossen daherkommen (sollen). Das isoliert den Ton von und für die Außenwelt, also für beide Seiten, etwas. Da nun aber der Schall in der Muschel gefangen ist und sich zu gern über über die Wände Streut, wird's mit dem guten Sound etwas knifflig. Da gehört es schon zu etwas mehr Know-How dazu, diesen Schritt zu meistern. Ein Glück nicht von uns, sondern von den Daniel Düsentriebs der Branche. Kennt man den heute noch? Jedenfalls sorgen sich kluge Leute um Lösungen und haben auch welche erbracht. Es gibt da draußen nämlich ein paar Hersteller, für die ist das ganze hier Ehrensache. Die begnügen sich nicht damit, dass die meisten Leute tatsächlich zu den günstigsten Produkten greifen. Diese Leute wollen etwas erreichen. Und wir finden heraus wer es am besten macht. Aufschreiben: Sound.

Wo wir schon die Technik anschneiden. Um einen Kopfhörer Kopfhörer zu nennen und nicht Kabelsalat, wird die ganze Kunst in einen Korpus gepackt. Kopfhörer haben es so an sich, dass sie aus Plastik gefertigt werden. Das tut dem Gewicht sehr gut, fordert aber auch hier höhere Sorgfalt bei der Verarbeitung. Gerade geschlossene Kopfhörer neigen dazu Vibrationen zu übertragen, die vom Schallwandler erzeugt werden. Wenn der Bass rummst, sollte der Korpus cool bleiben wie ein Schwerhöriger. Das ist keine Raketenwissenschaft, muss aber von uns bedacht werden. Schon notiert? Beste Verarbeitung.

Was wir den Over-Ears abgesprochen haben, haben sich viele On-Ears bereits auf die Flagge geschrieben: Mobilität. Um eine gewisse Kompaktheit zu erlangen, lassen sich viele der heute erhältlichen ohraufliegenden Kopfhörer zusammenklappen. Die passen dann zwar immer noch nicht in die Hosentasche, aber wer geht schon nackt aus dem Haus. Die Mobilität, wie ich sie hier bezeichne hat noch einen weiteren Aspekt: die Isolation. Was bringt ein mobiler Kopfhörer, wenn man die ganze Straße beschallt. Zwar ist es ein kleiner Bonus der Bauform und doch gibt es hier größere Qualitätsunterschiede in Sachen Isolation. Wir wollen bitte so wenig wie möglich nach außen Dringen lassen. Notiert.

Ohm? Wer?

Kopfhörer sind keine Zauberer. Die müssen auch arbeiten, um ihren wohlverdienten Klang zu erhalten. In Physik aufgepasst? Ohm ist der Widerstand, der sich hier dem Signal stellt. Heisst, je größer der Widerstand, also je höher der Ohm-Wert, umso stärker muss das Signal sein. Da wir unsere Suche auf Allroundfähigkeiten ausgelegt haben, soll unser Kopfhörer ein niedrigohmiges Modell sein. Also wenig Widerstand bieten. Warum? Einige Quellen, wie Smartphones, Laptops, Fernseher sind nicht so stark wie nötig, um Kopfhörer mit hohem Widerstand zu betreiben. Das Resultat wäre dann, dass der Ton ziemlich leise ist und auch Details verloren gehen. Nun braucht man keine Angst zu haben und den Kopfhörer mit dem niedrigsten Ohm-Wert zu vergöttern. Auch Kopfhörer mit 100 Ohm lassen sich gut an schwächeren Quellen betreiben.

Kabel oder nicht. Das ist hier die Frage

Bluetooth hat Schwächen: Batterien, Kinderkrankheiten im Design und Kosten. So gern ich auch ein sorgenfreies Leben mit einem kabellosen Kopfhörer führen würde, so einfach ist das nicht. Zunächst ist die Auswahl begrenzt, die Makel unübersehbar und die kabelgebundene Konkurrenz zu stark. Wir haben uns wohl weiterhin zu gedulden, bis Akkus, Sound und generelle Verfügbarkeit die Massen anlocken können. Momentan ist hier eher Ebbe. Schade eigentlich. Aber bitte, wir sind so gewöhnt an Kabel hier, Kabel da, da soll uns der Kopfhörer deswegen nicht ausbleiben.

Der Einkaufszettel ist geschrieben.

Um die Suche im Vorfeld noch etwas mehr einzugrenzen gibt es im Netz einige Leute, deren Meinung Gold Wert ist. Von den USA, über England bis nach Deutschland bin ich den Spuren dieser Leute gefolgt, habe ihre Standpunkte verstanden und sie um ihre Meinungen gebeten, um die eigene zu ergänzen. Die wenigen Magazine gesichtet, Testberichte gelesen, Rücksprache gehalten. Ich habe Eindrücke erhalten, die nicht auf der Straße rumliegen. Mit der Zeit tat sich mir eine neue Welt auf. Wie konnte ich nur annehmen, dass ich, der sich für zuhause einen offenen Over-Ear zugelegt hat, derjenige ist, der ohne Kompromisse lebt? Der Einkaufszettel ist geschrieben.

Übersicht:

Sennheiser  HD 25 Aluminium

Ganze 25 Jahre Erfahrung und Entwicklung mit der HD 25 Serie hat Sennheiser. Zu ihr zählt auch der Alu. Leider leider gibt es das gute Stück in Deutschland nicht so häufig. Hier wird noch der alte Amperior verkauft. Wer den Alu bekommen kann, ist sehr sehr gut bedient.[/su_spoiler]

Sennheiser HD 25-1 II

Nahezu baugleich zum Sennheiser HD 25 Aluminium kommt der HD 25-1 II zum Kampfpreis. Hand aufs Herz, wir haben ihn. Der Aufpreis zum Alu stellt mit 100€ keinen Rekord auf, ist jedoch im Vergleich zum Kaufpreis von 150€ bzw. 250€ schon eine Ecke. Wer es sich leisten kann, der nimmt den Alu, wer nicht den HD 25-1 II. Man kann nichts falsch machen und brauch auch keinen Trost, wenn es der HD 25-1 wird. Seit dem dieser Bericht online ist, habe ich den HD 25 schon vielen Leuten empfohlen und eben vor die Wahl gestellt. Vielen reicht der 150€ Kopfhörer.

Beyerdynamic DT 1350 CC

Wenn er denn mal richtig sitzt, dann ist der DT 1350 ein richtig guter. Wenn er das jedoch nicht tut, und damit haben sehr viele Leute Schwierigkeiten, kann man ihn vergessen. Es ist schade, dass so ein Designfehler unterlaufen ist, aber für unseren Test wenig ausschlaggebend, da der Beyerdynamic von Sennheisers HD 25 Series ausgeknockt wird. So oder so.

Sennheiser Urbanite

Tja. Der Urbanite. Im Vergleich zum Rest des Testfelds kommt er ziemlich wuchtig rüber. Der relativ neue Urbanite wurde mit Pauken und Trompeten auf den Markt geschleudert. War wohl nötig, da er selbst nicht so viel zu sagen hat. Er kommt im Vergleich sehr wuchtig rüber. Ist mit breitem Kopfband ausgestattet, welches zwar einen hohen Tragekomfort bietet, aber vom Sound her etwas daneben liegt, so dass man ihn doch lieber absetzt. Er kommt sehr schlagfertig in den Tiefen, vergisst das Wort aber in den Höhen. So in etwa kann man die Darstellung beschreiben. In den Testberichten heisst es oft, dass der Urbanite „Niemals schrill“ klingt. Das ist eine gefährliche Umschreibung für Dumpfheit. Der nächste bitte.

V-Moda XS

V-Moda? Wer? Im Austausch mit anderen blieben die ausschweifenden Kommentare beim V-Moda XS aus. Hierzulande kennt ihn kaum jemand und verpasst dadurch auch nicht sonderlich viel. Der XS ist zwar ausgesprochen gut balanciert, doch wer von guter Balance redet, der weiss, dass Details fehlen. Hier sieht man bereits am Abbild des Basses, wie wenig Präzision im V-Moda steckt. Wie ein roter Faden zieht sich diese Erkenntnis durch jede Wiedergabe.

Beat Solo 2

Beats Kopfhörer. Soll man sie hassen oder lieben? Hass ist keine Lösung. Ausprobieren. Die neuen Beats Solo 2 sind gegenüber dem Vorgänger tatsächlich besser geworden. Sie stehen zwar in keinem Vergleich zu den hier empfohlenen On-Ears, sind aber längst nicht so schlecht, wie oft verschrien. Es ist schade, dass eine Marke durch die breite Präsenz so niedergemacht wird. Man sollte erkennen, dass die Leute hier mehr bekommen als einen bloßen Kopfhörer.
Der Wert eines so populären Produkts liegt nicht unbedingt darin, dass es Vergleichen standhält, sondern dass die Leute dem Produkt eben Wert zusprechen. Wenn sich Leute dem anschließen wollen und sich eben ein öffentlich Akzeptiertes Produkt kaufen, um auch ein Stück mehr Wert zu erfahren, ist das nicht verwerflich. Die ewigen Kritiker ertragen nur nicht, dass Leute auch ohne ihre fachliche Meinung glücklich sein können. Ohne einen rational wohl überlegten Kauf, sondern rein aus emotionalen Gründen. Ein Herz für Beats Käufer.

Onkyo ES-FC3000

Onkyo bringt mit dem FC3000 seinen ersten richtigen On-Ear auf den Markt. Etwas klobiger als der Rest und dennoch in zeitloser Eleganz zeigt er sich. Genau so klingt er auch. Kontrolliert. Der Onkyo stand für mich in der näheren Auswahl, einfach weil er so interessant ist. Der Sound ist nicht sonderlich hochauflösend, Details? Wo? doch dabei schafft er es unheimlich Präzise zu sein. Es ist verblüffend. Wenn da nicht der weitaus bessere HD 25 wäre, den hier hätte ich wohl empfohlen.

Koss SP330

Den Koss nahm ich mit in die Liste auf, weil er für den Preis von rund 100€ sagenhaftes leisten soll. Koss dürfte vielen vom Porta Pro ein Begriff sein. Sieht zwar aus, als hätte man einen Fahrradständer auf dem Kopf, kostet vielleicht 25€ aber für den Preis. Meine Herrn! Der Koss SP330 kostet nun eine ganze Ecke mehr. Wenn er nun auch viermal so gut ist, her damit! Und Koss spielte sich als Geheimtipp auf. Ganz unscheinbar, sollte zuerst gar nicht in den Test aufgenommen werden und dann das. Auch der Koss hätte locker unter die Empfehlungen gekonnt, wäre da nicht dieses metallische in den Höhen. Ich liebe die Höhen. Nehmt sie mir nicht weg. Koss konnte sie gut darstellen, sehr gut balanciert, doch dieses Klirren. Nein.

Testsieger

Hey Sexy. Die nächsten 2 Jahre deiner Garantiezeit schon was vor? Wenn was kaputt geht, kauf ich dir ein neues Einzelteil. Sennheiser hat’s im Angebot. Da soll nochmal jemand was gegen käufliche Liebe sagen. Knappe Kiste, aber einfache Entscheidung. Sennheiser HD 25 25-1 II ist der Kopfhörer, der Feuer entfacht. Da wird selbst die imaginäre Freundin hellhörig, woher die neugewonnene Lebensfreude stammt. Affäre? Nein, es ist Liebe. Da sind sich alle einig. Selbsternannte Experten, tatsächliche Experten, DJs und Produzenten; Frank Elstner: „Wir haben 100 Leute gefragt“.

Warum nicht Kopfhörer XYZ? Das wird in der Übersicht behandelt. Makel, die dem Titel „bester Kopfhörer“ nicht gerecht werden, Preis/Leistung und der wirklich überragend gute Sennheiser HD 25 25-1 II haben etwas dagegen.

Der Sennheiser 25-1 II wird von allen Seiten gelobt. Die lebende Kopfhörerlegende Tyll Hertsens findet nichts als demütige Worte, um den 25-1 II zu beschreiben: „Während die HD 25-1 II gute Klangeigenschaften haben, würde ich die Leistung als mid-fi (Wortspiel auf Hi-fi)  beschreiben. Aus meiner Erfahrung ist der Aluminium hingegen schon für Audiophile. Die Aluminium sind die best klingenden, geschlossenen und bohraufliegenden Kopfhörer, die ich bis heute gehört habe. Sicherlich schlagen sie Beyerdynamics DT1350, V-Modas M-80 und auch die HD 25-1 II. Ich liebe diese Kopfhörer.

Auch die Messungen des Kopfhörers bestätigen die positive Resonanz von allen Seiten. Hier ist die Qualität des 25-1 II im Vergleich zum Aluminium zu sehen. Während der Aluminium seine Sache etwas besser macht, erkennt man nur leichte Abweichungen beim HD 25-1 II. Dennoch ist zu erkennen, dass beide Kopfhörer nahezu identisch sind. Der Aufpreis von rund 100€ rechtfertigt sich durch die erlebbare Klarheit des Aluminium, welche im HD 25-1 II subtiler ist. Gerade in den oft ignorierten Höhen fühlen sich beide HD 25 zuhause. Sie finden sich zurecht, wie man es nur kann, wenn man die Gegend kennt wie seine Westentasche. Ganz groß.

Fazit

Das ganze hier ist wie immer auch eine Preisfrage. Es wurde nun zu genüge erläutert, was man von den beiden HD 25ern erwarten kann. Beide teilen sich den besten Tragekomfort des Testfelds, kommen mit abnehmbaren Kabeln, sie werden von allen Seiten gelobt, doch letztlich entscheidet auch der Preis. 150€ gegen 250€. Der erste Eindruck gewinnt. Falsch machen kann man nichts. Richtig schon: einen HD 25 besitzen.